Um das Ziel der lokalen Stromerzeugung und -nutzung zu erreichen, beinhaltet die dezentrale Solarstromerzeugung die Installation von Photovoltaikanlagen auf verschiedenen Oberflächen wie Gebäudedächern, Fassaden und Parkplätzen. Durch die optimale Nutzung des verfügbaren Raums innerhalb des Gebäudes trägt diese Methode dazu bei, die Umweltbelastung zu verringern, indem Schadstoffemissionen, Übertragungsverluste und der Flächenverbrauch reduziert werden.
Die Autonomie und Anpassungsfähigkeit dezentraler Photovoltaik-Anlagen sind ein großer Vorteil. Durch die Nähe der Anlagen zum Nutzer können sie sich zuverlässig und schnell an Schwankungen im Strombedarf anpassen. Zudem werden Leistungsverluste reduziert und die Energieeffizienz durch weniger Netzverbindungen verbessert. Eine weitere Steigerung der Energieeffizienz und -zuverlässigkeit lässt sich durch die Kombination dezentraler Photovoltaik mit anderen Gebäudeenergiesystemen zu einem komplementären Multienergie-System erreichen.
Obwohl die dezentrale Photovoltaik-Stromerzeugung viele Vorteile bietet, gibt es auch einige Nachteile. Aufgrund der weit verstreuten Anordnung der Anlagen ist der Anlagenumfang gering, und die Planung und Verwaltung sind komplex. Hinzu kommt, dass Umwelteinflüsse wie Lichtintensität und Wetterschwankungen die dezentrale Photovoltaik-Stromerzeugung erheblich beeinflussen und somit deren Stabilität und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen können.
Andererseits können Photovoltaik-Kraftwerke zentral errichtet werden, um den regionalen Strombedarf im Rahmen des zentralisierten Ansatzes zu decken. Skalierbarkeit, hohe Kapazität, konstante Leistung und die Abdeckung eines breiteren Spektrums an Strombedarfen zählen zu den Vorteilen dieses Modells. Typischerweise werden zentralisierte Photovoltaik-Kraftwerke in Regionen mit reichlich Licht und großen Landflächen gebaut. Der Strom wird dann mithilfe modernster Technologie und hocheffizienter Generatoren an die einzelnen Verbraucher übertragen.
Bei der Implementierung und Verbesserung des Konzepts der zentralisierten Photovoltaik-Stromerzeugung müssen einige Hürden überwunden werden. Ein Hauptproblem ist der erhebliche Kapitalbedarf aufgrund der langen Bauzeit und der hohen Investitionskosten. Zweitens können aufgrund der großen Flächen, die von Photovoltaik-Großanlagen benötigt werden, Probleme wie Landerwerb und Umweltverträglichkeitsprüfungen auftreten. Auch Übertragungsverluste und Stabilitätsprobleme im Stromnetz müssen angemessen berücksichtigt werden, da sich Photovoltaik-Kraftwerke in einiger Entfernung von den Verbrauchern befinden.
Die Zukunft der dezentralen und zentralen Photovoltaik-Stromerzeugung in China birgt aufgrund der stetig verbesserten politischen Rahmenbedingungen und der ausgebauten technologischen Infrastruktur des Landes große Hoffnungen. Gebäude, Transportwesen und andere Branchen werden zunehmend auf dezentrale Photovoltaik setzen, um die Energiestruktur zu optimieren und zu modernisieren. Um Chinas Energieprobleme effektiv anzugehen, wird die zentrale Photovoltaik-Stromerzeugung an Umfang und Anwendungsbreite zunehmen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die zentrale als auch die dezentrale Photovoltaik-Stromerzeugung Vor- und Nachteile aufweisen. Zukünftig werden diese beiden Modelle, mit fortschreitender Technologie und entsprechenden politischen Rahmenbedingungen, zusammenwirken, um das Wachstum der chinesischen Photovoltaikbranche anzukurbeln und maßgeblich zum Aufbau eines effizienten und sauberen Energiesystems beizutragen.




